Gedichte (48)

Abgründe

Beide stehen sie und starren
zögern, warten und verharren
beide am Abgrund, beide erfüllt,
von Angst die ihnen den Geist verhüllt
beide am Abgrund, so unterschiedlich
Wenn sie springt taucht sie ein, ganz friedlich,
ins Wasser, steigt den Sprungturm neu hinauf,
wenn er springt schlägt er auf Stahlbeton auf
setzt all dem unseligen Streben
ein Ende und ebenso seinem Leben
Und die Moral? Die können wir uns hier schenken
Nicht alles was reimt lohnt sich auch zu denken!

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