Gedichte (140)

Die drei Jahreszeiten
Noch nicht lange ist es her
Da stöhnten viele Leute
Über die Hitze mehr und mehr
Auch wenn sich mancher freute
Dann kam der doofe Herbst schon wieder
Massig Regen ging darnieder
Auch da wurde sich vermehrt
Übers Wetter gern beschwert
Und nun, da schlottern sie vor Kälte
Und ärgern sich über das Wetter
Das zuverlässig sich einstellte
So wie stets zur Winterzeit
Ich höre zu und voll Verdruss
Finde ich nur zu dem Schluss:
Der Deutsche, der kennt Wettersorten
hier und allerorten
nur von dreierlei Gestalt:
Es ist zu warm, es ist zu kalt
Oder zu nass für ihn alsbald