{"id":86,"date":"2014-01-03T15:59:00","date_gmt":"2014-01-03T14:59:00","guid":{"rendered":"http:\/\/arnowilhelm.wordpress.com\/2014\/01\/03\/hinter-verschlossenen-turen-9"},"modified":"2014-01-03T15:59:00","modified_gmt":"2014-01-03T14:59:00","slug":"hinter-verschlossenen-turen-9","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.arno-wilhelm.de\/?p=86","title":{"rendered":"Hinter verschlossenen T\u00fcren (9)"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/intern.arno-wilhelm.de\/hvt\/ArnoWilhelm-HVT.pdf\" target=\"_blank\">Hinter verschlossenen T\u00fcren &#8211; PDF<\/a><\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>9.\u00a0 Kapitel<\/p>\n<p>Der Augenblick des Sprungs zog sich vor Peters Augen ins Endlose. Seine Gedanken zuckten immer wieder zu dem Moment, als beim letzten Mal alles schiefgegangen war. Der Plan war gewesen, im Warenlager P3-S\u00fcd von Sony eine Charge wertvoller Laptops zu stehlen, f\u00fcr die Adamo einen Abnehmer hatte, der bereit war, gut zu bezahlen. Die Laptops waren noch nicht im Handel erh\u00e4ltlich und w\u00fcrden an Geschwindigkeit alles bekannte weit in den Schatten stellen. Er hatte Wochen mit der Plaung verbracht, ein Team zusammengestellt und alles abgesichert, doch am Tag vor dem Job hatten Adamo und Alessio ihm mitgeteilt, dass sich die Pl\u00e4ne ge\u00e4ndert h\u00e4tten. Ein kleineres Team, mehr Risiko, weniger Ausr\u00fcstung &#8211; alles in allem weniger Kosten. Jeder Versuch sie zu \u00fcberzeugen war fehlgeschlagen und er hatte den Fehler gemacht, sich darauf einzulassen. Die beiden hatten es irgendwie geschafft Lisa-Marie davon zu \u00fcberzeugen, ohne die geplanten Sicherungen, ohne zus\u00e4tzliches Equipment zu arbeiten. Trotz allem war der Anfang gro\u00dfartig gelaufen. \u00dcber die Z\u00e4une kommen, aufs Dach klettern, durch die Dachluke rein. Dann war Lisa-Marie dran. Sie musste in 25 Metern H\u00f6he \u00fcber die Stahltr\u00e4ger des Daches balancieren und immer von einem zum anderen springen um zum Sicherungskasten klettern zu k\u00f6nnen ohne Alarm auszul\u00f6sen. Zwei Spr\u00fcnge liefen problemlos. Bei Sprung Nummer 3 rutschte sie bei der Landung mit dem linken Fu\u00df ab und st\u00fcrzte in die Tiefe. Ein Teil des Equipments um dass sich Alessio und Adamo gedr\u00fcckt hatten, h\u00e4tte ihren Sturz abfangen sollen im Notfall, doch so gab es kein Seil das sich straffte, nichts, das sie hielt. Sie fiel einfach au\u00dfer Sicht. Mit Entsetzen h\u00f6rte Peter den Aufschlag, h\u00f6rte, wie der Alarm ausl\u00f6ste.<br \/>\nLaut Protokoll gab es nur zwei m\u00f6gliche Varianten. Mit Plan B weitermachen und versuchen, den Job noch zu beenden oder sofortiger R\u00fcckzug. Er entschied sich f\u00fcr die dritte und wartete einfach ab. Paralysiert blickte er hinab, bis pl\u00f6tzlich mehrere Dinge auf einmal geschahen. Sein Bruder, der hinter Peter an der Luke gewartet hatte, bewegte sich nach drau\u00dfen und sprang, um noch vor dem Eintreffen der Polizei wegzukommen einen Teil des Abstiegs, \u00fcber Funk befahl Adamo seinen Leuten den sofortigen R\u00fcckzug ohne R\u00fccksicht auf Verluste, und Peter nahm an einem der Container in der Halle eine Bewegung war. Lisa-Marie kletterte dort. Scheinbar hatte sie im Fall irgendwie den Container zu fassen gekriegt und der Aufprall, den er geh\u00f6rt hatte, war das Krachen an dessen Metallwand gewesen, nicht der Aufschlag auf dem Boden. Als sie ihn sah gab sie Peter ein Zeichen das alles in Ordnung war und begann sich zu einer der Seitent\u00fcren zu hangeln, die f\u00fcr ihre Flucht vorgesehen gewesen waren. In dem Wissen, dass es ihr gut ging, stieg Peter wieder den Weg an der Au\u00dfenseite der Halle hinunter, den er gekommen war.<br \/>\nEr sah seinen Bruder humpelnd weglaufen, h\u00f6rte die Sch\u00fcsse und sah, wie er zu Boden fiel und reglos liegen blieb. Peter konnte es nicht glauben. Er rannte zu ihm, sah das Blut und konnte nichts tun. Pl\u00f6tzlich war er von Gewehrl\u00e4ufen umgeben. Er wurde festgenommen und abgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Noch immer sah er vor seinem geistigen Auge Lisa-Marie fallen, h\u00f6rte die Sch\u00fcsse auf seinen Bruder und sp\u00fcrte die Wut, die all das in ihm ausgel\u00f6st hatte. Lisa-Marie war entkommen, doch man hatte sie wenige Tage sp\u00e4ter geschnappt, ebenso wie ein paar weitere seiner Team-Mitglieder. All das flutete sein Gehirn w\u00e4hrend der Sekunde, die sich Lisa-Marie in der Luft befand. Doch diesmal gab es keinen Fall, keine Eskalation. Sie landete auf der Theke, exakt so wie sie es geplant und trainiert hatte und hielt dort f\u00fcr einen Moment zusammengekauert inne. Peter zeigte ihr den nach oben gestreckten Daumen. Sie drehte sich um und beugte sich ein St\u00fcck Richtung Schaltpult. Ihr Kn\u00f6chel blieb an dem kleinen Blumentopf mit dem Kaktus h\u00e4ngen und ihr entfuhr ein leises \u00c4chzen als der Kaktus seine Stacheln in ihrem Bein hinterlie\u00df. Sie warf Peter und Lewandowski einen \u00e4ngstlichen Blick zu, doch Lewandowski winkte ab. Der Alarm war nicht angesprungen. Er hielt zwei Finger hoch. Also sch\u00e4tzte er, dass sie noch zwei Minuten hatten, bis es ernst wurde.<br \/>\nLisa-Marie besah sich das Schaltpult und machte sich an seiner Seite zu schaffen. Sie legte behutsam zwei Kabel frei, holte eine kleine Zange hervor, zog die Kabel vorsichtig aus ihren Verbindungen und legte die Kontakte aneinander. Ein winziger Funke sprang \u00fcber. Sofort erloschen die Lichtschranken. Peter betrachtete die Dioden auf der Schalttafel.<br \/>\n\u00bbEs hat geklappt. Fluffy, du bleibst hier und schiebst Wache. Ich rufe dich, wenn wir dich brauchen.\u00ab<br \/>\nGemeinsam mit Lewandowski ging er auf den Schrank zu hinter dem sich der M-Droid verbarg. Lisa-Marie stieg von der Theke und schloss sich ihnen an. Eigentlich h\u00e4tte Skinny Wache schieben m\u00fcssen, aber so wie es jetzt stand konnte er Fluffy besser entbehren als Lewandowski. Peter zog die Schublade auf, in der sich das Touchpad verbarg, das den Zugang zum M-Droid regelte. In wenigen Sekunden w\u00fcrde er ihn in den H\u00e4nden halten und den Abgang antreten. Es war besser gelaufen als er bef\u00fcrchtet hatte. Er aktivierte das Touchpad und dr\u00fcckte die Schaltfl\u00e4che um den M-Droid auszufahren.<br \/>\n\u00bbLewandowski, guck dir das hier Mal an. Ich dachte, das Steuersystem ist nicht extra gesch\u00fctzt.\u00ab<br \/>\n\u00bbIst es auch nicht.\u00ab Lewandowski blickt ihm \u00fcber die Schulter. \u00bbOh.\u00ab<br \/>\nDas System forderte eine Passworteingabe von vier Ziffern. Lewandowski probierte ein paar Kombinationen aus.<br \/>\n\u00bbOkay, es ist weder sein Geburtsdatum noch das seiner Frau.\u00ab<br \/>\nEr zog den Mund kraus, w\u00e4hrend er nachdachte.<br \/>\n\u00bbWas machen wir denn jetzt?\u00ab, fragte Lisa-Marie. \u00bbWir wissen nicht, wie viel Zeit uns noch bleibt.\u00ab<br \/>\nIn ihrer Stimme schwang Angst. Auch sie wollte um nichts in der Welt zur\u00fcck ins Gef\u00e4ngnis. Da schlich sich ein Grinsen auf Lewandowskis Gesicht. Er drehte sich zu Peter. \u00bbRuf mal deinen Staatsdiener her.\u00ab<\/p>\n<p>Als Fluffy vor ihnen stand, fragte Lewandowski: \u00bbK\u00f6nnen deine Finger Touchscreens bedienen.\u00ab Fluffy nickte stumm.<br \/>\n\u00bbDann zeig mal, was deine H\u00e4nde hergeben. Wir brauchen alle vierstelligen Zahlen, zuerst die, die mit 20 und 21 anfangen, danach alle, die sonst klassische Kombinationen f\u00fcr Passw\u00f6rter sind. Und das so schnell es geht.\u00ab<br \/>\nFluffy nickte erneut, stellte sich an das Touchpad und begann mit einer Hand in einem Tempo zu tippen, das Peter schwindlig machte.<br \/>\n\u00bbDie Kiste scheint Fehleingaben zu tolerieren\u00ab, sagte Lewandowski grinsend. \u00bbDa hat sich jemand wenig M\u00fche gemacht.\u00ab<br \/>\n\u00bbWoher wusstest du, dass er das kann?\u00ab, fragte Lisa-Marie mit einem erstaunten Blick auf Fluffy, der schon jetzt etliche hundert Kombinationen probiert hatte.<br \/>\n\u00bbIch habe bei einer Besprechung mal eins von diesen Modellen tippen sehen, daher kam die Vermutung. Sie werden meist auf menschliches Ma\u00df gedrossel,t um uns nicht zu verunsichern, aber ihr Potential liegt weit h\u00f6her.\u00ab<br \/>\n\u00bbUnd wieso die 20er und 21er &#8211; Zahlen zuerst?\u00ab<br \/>\nLewandowski grinste noch breiter. \u00bbAuch Genies m\u00fcssen sich Passw\u00f6rter merken. Wenn er schon zu faul war, eine ordentliche Passwort-Funktion zu bauen war er vielleicht auch zu faul f\u00fcr ein ordentliches Passwort. Bis jetzt ist \u00fcbrigens laut Kameras keine Polizei in greifbarer N\u00e4he.\u00ab<br \/>\nNach ein paar weiteren Sekunden hielt Fluffy inne und sie h\u00f6rten ein metallisches Klicken.<br \/>\n\u00bbWas war das Passwort, Fluffy?\u00ab, fragte Lewandowski, dann sch\u00fcttelte er den Kopf. \u00bbAch, ist eigentlich auch egal. Beeilen wir uns lieber.\u00ab<br \/>\nLangsam schwangen die T\u00fcren des Schrankes vor ihnen auf und ein gro\u00dfer Glaskasten fuhr heraus. Peter fluchte laut und drehte sich zu Lewandowski.<br \/>\n\u00bbWas haben wir denn noch alles \u00fcbersehen? Es war nie die Rede davon, dass das Ding hinter Panzerglas ist. Wir haben nichts daf\u00fcr hier, wir&#8230;\u00ab<br \/>\nAber Lewandowski bedeutete ihm, zu Schweigen.<br \/>\n\u00bbEntspann dich. Die Uni spart noch immer wo sie kann. Das ist kein Panzerglas, sondern ein Schaukasten.\u00ab Er dr\u00fcckte gegen eine der Glasw\u00e4nde, die sogleich nach vorne schwang. Da lagen sie. Der W\u00fcrfel, die Murmel und die Platine. Jetzt war es an Peter zu grinsen. \u00bbDann machen wir mal, dass wir hier wegkommen\u00ab, sagte er. \u00bbEs l\u00e4uft alles nach Plan weiter.\u00ab Die beiden anderen nickten. Er verstaute die Teile des M-Droid in seiner Tasche, gab Lisa-Marie einen fl\u00fcchtigen Kuss und lief Richtung Ausgang. Da erklang hinter ihm eine Stimme.<br \/>\n\u00bbHalt! Hiermit verhafte ich sie wegen des Diebstahls von Regierungseigentums der Sicherheitsstufe F.\u00ab<br \/>\nPeter blickte sich um und rechnete f\u00fcr einen Augenblick mit einem Scherz von Lewandowski. Dann sah er die Waffe, die auf den Raum zwischen ihm und Lewandowski gerichtet war. Fluffy hatte den Finger am Abzug. Weit weg von jedem Scherz.<br \/>\n\u00bbLauft!\u00ab, br\u00fcllte Peter, und alle drei machten zeitgleich Anstalten loszurennen. Ein Schuss fiel und Peter h\u00f6rte, wie Lewandowski einen entsetzten Schrei ausstie\u00df. Lewandowski betrachtete f\u00fcr einen kurzen Moment die Wunde in seiner Brust, als k\u00f6nnte er es nicht glauben, dann drehter er sich um und rannte mit Wutgebr\u00fcll auf Fluffy zu. Im Rennen riss er einen Gegenstand aus seiner Hosentasche. Dann st\u00fcrzte er sich auf Fluffy, der nicht gleich reagierte. Peter sah, dass auch Lisa-Marie z\u00f6gerte, er schrie sie an, dass sie abhauen solle. Endlich lief sie aus dem Raum. Peter rannte zu Lewandowski, der noch immer mit Fluffy rang. Trotz seiner Wunde k\u00e4mpfte Lewandowski mit aller Kraft. Er hatte einen kurzen \u00dcberraschungsmoment auf seiner Seite gehabt, doch jetzt nutzte der Androide seine volle St\u00e4rke und dr\u00fcckte ihn zu Boden. Lewandowski streckte die Hand nach Peter aus. Er schien zu wissen, was folgen w\u00fcrde. Fluffy hielt seine Pistole an Lewandowskis Kopf. In diesem Moment erkannte Peter, dass die ausgestreckte Hand keine um Beistand flehende Geste war, Lewandowski wollte ihm etwas geben. Blitzschnell sprang Peter nach vorne, nahm ihm den kleinen Taser ab und presste ihn in Fluffys entbl\u00f6\u00dften Nacken. In dem Moment, als er den Ausl\u00f6ser dr\u00fcckte, tat Fluffy dasselbe. Die beiden sackten zu einem regungslosen Haufen zusammen. Peter wusste augenblicklich, dass es f\u00fcr Lewandowski keine Hoffnung mehr gab, und er wusste auch, dass es jetzt um Sekunden ging. Er rannte nach drau\u00dfen. Er h\u00f6rte schnelle Schritte, drehte sich um und rannte so schnell er konnte in die entgegengesetzte Richtung. Es tat ihm unfassbar Leid um Lewandowski und darum, dass er ihn so liegen lassen musste, aber nochmal in den Knast zu gehen war keine Option. Im Rennen zog er sein Handy und dr\u00fcckte eine kurze Tastenfolge. Eine automatisierte Nachricht wurde an ihr gesamtes Team in und um den Campus gesendet, um den R\u00fcckzug anzuk\u00fcndigen. Pl\u00f6tzlich begannen \u00fcberall Touristen aus Versehen vor Polizeiautos zu stolpern, die nicht anders konnten, als zu bremsen. Verwirrte Studenten blockierten die Eingangsbereiche und Durchg\u00e4nge und erschwerten den Cops wo es nur ging die Arbeit. Das w\u00fcrden sie tun, bis Peter das n\u00e4chste Signal absetzte. Ein stechender Schmerz fuhr durch sein Bein und er musste einen Schrei unterdr\u00fccken. An Rennen war nicht mehr zu denken. Wenige Meter entfernt war eine Sitzgruppe, auf der er sich kurz niederlie\u00df, um durchzuatmen. In diesem Augenblick waren erneut Schritte zu h\u00f6ren, doch er wusste, dass er sich nicht schnell genug verstecken konnte, also blieb er einfach sitzen und senkte den Blick auf sein Handy. Nur ein Tourist, der sich einen kurzen \u00dcberblick verschaffte. Zu seinem Gl\u00fcck rannten die vier Polizisten an ihm vorbei. Er biss die Z\u00e4hne zusammen und raffte sich erneut auf. Nochmal w\u00fcrde er so viel Gl\u00fcck nicht haben. So humpelte er G\u00e4nge und Treppen entlang so gut es ging und schaffte es schlie\u00dflich nach drau\u00dfen, kurz bevor die Uni von der Polizei abgeriegelt wurde.<\/p>\n<p>Eine gute Stunde sp\u00e4ter fand sich Peter mittlerweile etwas erholt am Potsdamer Platz ein. Auch hier war alles dicht gedr\u00e4ngt, die Feierlichkeiten waren gut besucht. Auf einer B\u00fchne spielte eine Band ruhige Blues-Nummern. Alessio und Adamo hatten auf diesen \u00f6ffentlichen Treffpunkt bestanden um nach der \u00dcbergabe leicht in der Menge untertauchen zu k\u00f6nnen. Peter zog sein Handy hervor, w\u00e4hlte eine Nummer und hielt es sich einen Moment ans Ohr. Dann nickte er\u00a0 nur kurz, sagte aber nichts und steckte das Handy wieder ein. Ein Betrunkener rempelte ihn an und fragte ihn nach dem Weg zur Toilette. Als Peter auf das Schild \u00fcber ihren K\u00f6pfen wies, klopfte ihm der Mann dankbar auf die Schulter und zog Leine. Peter dr\u00e4ngte sich durch die Menschenmenge bis er die beiden Br\u00fcder sah, die erstaunlich fehl am Platz recht steif mitten in der belebten Menge standen und warteten. Peter stellte sich zu ihnen.<br \/>\n\u00bbLief alles glatt?\u00ab, fragte Adamo.<br \/>\n\u00bbLewandowski ist tot\u00ab, sagte Peter und sah einen Sekundenbruchteil ehrliches Erstaunen in Adamos Augen. \u00bbAuf der Flucht erschossen. Aber der Job hat geklappt.\u00ab<br \/>\nBevor einer der Br\u00fcder irgendeinen halbgaren Kommentar dazu abgeben konnte zog Peter die drei Teile des M-Droid hervor und pr\u00e4sentierte sie den beiden. In der Sekunde, in der Adamo mit beiden H\u00e4nden die Bauteile umfasste, schloss sich ein fester, metallischer Griff um sein Handgelenk. Pl\u00f6tzlich war die Menge um sie herum durchsetzt von Polizisten. Peter h\u00f6rte die beiden Br\u00fcder laut fluchen w\u00e4hrend ihnen Handschellen angelegt wurden. Er drehte sich um und stellte beruhigt fest, dass die Cops sich an ihren Teil des Deals hielten. Er konnte unbehelligt davonhumpeln, w\u00e4hrend inmitten der dichten Menschenmenge zwei seit langem gesuchte Kriminelle kurz nacheinander zusammensackten. Von Tasern bet\u00e4ubt wurden sie von Polizisten weggebracht, aber das sah Peter schon nicht mehr. Er zog sein Handy aus der Tasche, schaltete es ab und lie\u00df es auf den Boden fallen. Kaum jemand nahm Notiz, weder von ihm noch von der Festnahme.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hinter verschlossenen T\u00fcren &#8211; PDF &#8212; 9.\u00a0 Kapitel Der Augenblick des Sprungs zog sich vor Peters Augen ins Endlose. Seine Gedanken zuckten immer wieder zu dem Moment, als beim letzten Mal alles schiefgegangen war. 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