{"id":288,"date":"2008-01-29T00:10:00","date_gmt":"2008-01-28T23:10:00","guid":{"rendered":"http:\/\/arnowilhelm.wordpress.com\/2008\/01\/29\/gedichte-1"},"modified":"2008-01-29T00:10:00","modified_gmt":"2008-01-28T23:10:00","slug":"gedichte-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.arno-wilhelm.de\/?p=288","title":{"rendered":"Gedichte (1)"},"content":{"rendered":"<p>Dieses Gedicht war eins meiner ersten auf Deutsch und ist schon ein bisschen \u00e4lter,<br \/>aber die Kernaussage best\u00e4tigt sich jeden Tag aufs neue&#8230;<br \/><span style=\"font-weight:bold;font-size:100%;\"><br \/><span style=\"font-weight:bold;font-family:times new roman;font-size:100%;\" lang=\"DE\">die blinde Gier<\/p>\n<p>Part I:der Tag danach<\/p>\n<p>Es heisst aus Fehlern wird man klug<br \/>ich bef\u00fcrchte nur, diese Zeile ist Betrug<br \/>und nun seh ich meine Fehler<br \/>was hab ich nur getan?<br \/>ich wandere mental durch tiefe T\u00e4ler<br \/>und frage mich wo fang ich denn nur an?<\/p>\n<p>Sp\u00fcrst du die Unruhe in mir<br \/>Siehst du den Schatten, er verdeckt die Gier<br \/>die Gier nach mehr,<br \/>die das Leben dominiert<\/p>\n<p>ich f\u00fchle es, in diesen Zeilen<br \/>auf diese Art, auf diese Weise<br \/>seh ich die Art von unsrem Wesen,<br \/>auf ewig bestimmt, um selbstbestimmt zu leiden<\/p>\n<p>denn was hilft schon die Wahrheit<br \/>wenn man lieber L\u00fcgen lebt?<br \/>Schatten, Eis und K\u00e4lte zeigt,<br \/>anstatt das einem das Herz erbebt<\/p>\n<p>Ich erachte was ich sage,<br \/>nicht als L\u00fcge, nicht als falsch<br \/>aber wenn ich Fehler mache<br \/>f\u00fchl ich die Schlinge um meinen Hals<\/p>\n<p>Ich betrachte die Konturen<br \/>der Sch\u00f6nheit hier, die mich umgiebt,<br \/>Ich betrachte Schachfiguren<br \/>In dieser Welt die jeder liebt<\/p>\n<p>was ist falsch am faszinieren?<br \/>daran dass sie mir gef\u00e4ll<br \/>meine Gedanken erfrieren nur leider<br \/>in der Realit\u00e4t<\/p>\n<p>falsche Taten falsche Worte<br \/>ein falscher Blick gen\u00fcgt,<br \/>ein Absturz ins Grauen<br \/>sobald man die Gier betr\u00fcgt<\/p>\n<p>Part II: Die Zeit davor<\/p>\n<p>wer weiss es schon zu sch\u00e4tzen<br \/>das Grandiose was er hat?<br \/>diese Unzufriedenheit,<br \/>f\u00fchlt sich an wie Verrat<\/p>\n<p><\/span><\/span><span>doch du sp\u00fcrst nicht die W\u00e4rme<br \/>wie sie dich umgibt<br \/>man sieht nur den Alltag<br \/>bis man sich dann neu verliebt<\/p>\n<p>verliert zu sch\u00e4tzen was gegeben<br \/>man sch\u00e4tzt nur das was man nicht hat<br \/>bewundert sch\u00f6ne Frauen<br \/>die aber in Wahrheit schlecher sind,<br \/>als das was man schon hat<\/p>\n<p>doch man schaut nicht zur\u00fcck<br \/>und da liegt das Problem<br \/>weswegen wunderbare Frauen<br \/>nicht an deiner Seite gehen<\/p>\n<p>weil sie nicht dumm sind<br \/>und sehen was du bereits hast<br \/>kannst du schon nicht festhalten<br \/>trieberf\u00fcllt, gef\u00fchllos und blind<\/p>\n<p>Part III: abschliessende Belehrung<\/p>\n<p>wahrscheinlich ist es nicht mein Recht<br \/>irritiert zu sein oder dr\u00fcber zu lachen<br \/>der Mann, das SO viel st\u00e4rkere Geschlecht<br \/>scheint bei der Liebe nur Fehler zu machen<\/p>\n<p>allein hat man leicht reden<br \/>wei\u00df nicht ob man&#8217;s besser kann<br \/>und man wird es nier erfahren<br \/>der Erz\u00e4hler l\u00e4sst es nicht an sich heran<\/p>\n<p>und was lernt man schon,<br \/>aus diesen kurzen Zeilen?<br \/>denk nur ab und zu daran<br \/>du brauchst niemanden beneiden<\/p>\n<p>genie\u00dfe was du hast<br \/>lerne es zu sch\u00e4tzen<br \/>jetzt hast du&#8217;s fast erfasst<br \/>brauchst die Freundin nicht verletzen<\/p>\n<p>und falls du jetzt<br \/>noch gar nichts hast<br \/>was man beneiden kann<br \/>dann suche was, was f\u00fcr dich passt<br \/>lass die anderen ruhig neiden<br \/>denn wenn du zufrieden bist,<br \/>brauchst du nicht mehr zu leiden<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieses Gedicht war eins meiner ersten auf Deutsch und ist schon ein bisschen \u00e4lter,aber die Kernaussage best\u00e4tigt sich jeden Tag aufs neue&#8230;die blinde Gier Part I:der Tag danach Es heisst aus Fehlern wird man klugich bef\u00fcrchte nur, diese Zeile ist Betrugund nun seh ich meine Fehlerwas hab ich nur getan?ich wandere mental durch tiefe T\u00e4lerund &hellip; 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